Funktionsweise. Wirtschaftlichkeit. Förderungen.
Wärmepumpe
Wie funktioniert eine Wärmepumpe? Lohnt sich die Nachrüstung im Altbau? Welche Förderungen gibt es?
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Energieberatung zu Wärmepumpen
Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt (z. B. der Außenluft) Wärme und hebt diese durch einen thermodynamischen Prozess auf ein nutzbares Temperaturniveau, um sie als Heizenergie abzugeben. Der „Brennstoff“ ist dabei Strom. Aus einer Kilowattstunde Strom können – abhängig vom Wirkungsgrad (Jahresarbeitszahl) – typischerweise 3 bis 5 Kilowattstunden Wärme erzeugt werden, wobei etwa 67–80% der Energie aus der erneuerbaren Umweltwärme stammen und nur 20–33% aus Strom. Die Wärmepumpe gilt damit als System mit hohem Anteil erneuerbarer Energien und ist in Deutschland förderfähig, sofern sie technische Mindestanforderungen (z. B. eine Jahresarbeitszahl ≥ 3) erfüllt.
Wärmequellen sind neben der Außenluft das Erdreich oder das Grundwasser, auch Abwasser-Wärmepumpen gibt es. Eine weitere Möglichkeit ist die dezentrale Beheizung mit Split-Klimageräten (sogenannte Luft-Luft-Wärmepumpen). Neben der Entscheidung für die Art der Wärmepumpe selbst ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN 12831 unerlässlich, um den Wärmeerzeuger korrekt zu dimensionieren.
Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?
Wirtschaftlich kann man mit einer Wärmepumpe heizen, sofern die Vorlauftemperatur im Gebäude auf 50 bis 55 Grad begrenzt wird. Die Vorlauftemperatur ist abhängig vom Dämmstandard der Gebäudehülle und der Größe der Heizflächen. Oft kann auch ein Altbau mit Heizkörpern mit nur wenigen Optimierungsmaßnahmen wirtschaftlich mit der Wärmepumpe beheizt werden. Die zusätzlichen Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz sind im Einzelfall zu ermitteln. Nach Planung der Wärmepumpe sind auch die Einstellungen am System entscheidend für den Stromverbrauch des Gerätes und die Heizkosten im Gebäude.
Die Kombination einer Photovoltaikanlage mit einer Wärmepumpe ermöglicht es, den selbst erzeugten Solarstrom für den Betrieb der Heizung zu nutzen, was die Strom- und Heizkosten senkt, die Unabhängigkeit von externen Energieversorgern steigert und den CO₂-Fußabdruck weiter zu verringern verringert. Jedoch ist aufgrund der geringen Sonnenscheindauer im Winter eine vollständige Autarkie nicht möglich. Die PV-Anlage unterstützt die Wärmepumpe, aber in begrenztem Umfang.
Angebote für Wärmepumpen sind für Sanierungswillige oft komplex, schwer verständlich und wenig überschaubar. Zudem weisen sie große Unterschiede in Informationsgehalt, Vollständigkeit und Angebotspreis auf. Eine Hilfestellung bei der Angebotssichtung als Grundlage der Entscheidungsfindung ist empfehlenswert.
Meine Beratungsleistungen
- Beratung zum wirtschaftlichen Betrieb einer Wärmepumpe
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- Baubegleitung für Förderprogramme
Förderungen für Wärmepumpen
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